Unsere Philosophie/unsere Aufgaben

“Verantwortung übernehmen“

Die Selma-Lagerlöf-Schule ist eine Förderschule mit geistiger Entwicklung. Unsere Schüler haben eine geistige Beeinträchtigung. Das Lernen und Konzentrieren fällt ihnen schwerer. Außerdem sind viele von unseren Schülern auch körper- und sprachlich eingeschränkt. Jedes unserer Schüler benötigt eine individuelle Unterstützung bzw. Förderung durch das qualifizierte Schulpersonal und auch durch die Unterstützung des Fördervereins, da öffentliche Mittel fehlen.

Unsere Schüler lernen sehr individuell, sie lernen aber stets handelnd mit ganz konkreten Gegenständen und in realistischen Alltagssituationen. Es können deshalb keine fertigen Schulbücher benutzt und auf keine Erfahrungen aus zweiter Hand zurückgegriffen werden wie auf einer normalen Regelschule.

Unsere Schüler lernen, ihren Alltag selbständiger zu bewältigen und sich unabhängiger von fremder Hilfe zu versorgen.

• Sie lernen, sich alleine zu verpflegen
• Sie lernen, für ihre persönliche Hygiene zu sorgen
• Sie lernen, im Haushalt mitzuhelfen
• Sie lernen, einfache Arbeiten auszuführen 

Dinge, bei denen nichtbehinderte Kinder im Schulalter keine Unterstützung mehr benötigen, werden mit unseren Schülern intensiv geübt und lange trainiert. Um später ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können, müssen alle Aspekte der einfachsten Alltagsbewältigung im Unterricht erarbeitet werden

Unsere schwerstbehinderten Schüler - die größtenteils mehrfachbehindert und auf den Roll­stuhl angewiesen sind; sich nicht alleine bewegen und meist nicht sprechen können - lernen, die Personen und Gegenstände ihrer Umwelt genauer wahrzunehmen und aktiver untereinander in Kontakt zu treten.  

• Sie lernen, sicherer zu essen und zu trinken
• Sie lernen, Blickkontakt aufzunehmen
• Sie lernen, Geräusche zu deuten
• Sie lernen, auf Berührungen positiv zu reagieren
• Sie lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse erkennbarer auszudrücken

Manche unserer Schüler lernen in ihrer Schulzeit auch, einfache Wörter oder Texte zu lesen, ein wenig zu rechnen oder mit kleinen Geldbeträgen umzugehen. Für viele bleibt aber das Erkennen von Situationen, das Verstehen von Bildern und Zeichen, die Orientierung im Verkehr und die Einordnung in eine soziale Gruppe das wichtigste Ziel.

• Sie lernen ein Telefon zu benutzen oder die Waschmaschine zu bedienen
• Sie lernen, eine Straße zu überqueren und sich im Supermarkt zurechtzufinden
• Sie lernen, mit anderen Kindern zu spielen, zu kommunizieren und zu arbeiten

Dafür werden Hilfsmaterialien zusätzlich benötigt:

• Wenn sie das Kochen üben, brauchen sie Lebensmittel und eine vollausgestattete Küche
• Wenn sie die Mobilität üben, brauchen sie entsprechende Gerätschaften
• Wenn sie den Umgang mit Pflanzen und Tieren üben, brauchen sie einen Schulgarten
   und einen Schulzoo und viele Geräte
• Wenn sie das Zusammensein in der Gruppe üben, brauchen sie Spielzeuge,
   Musikinstrumente, Bastelmaterialien, Werkzeuge und vieles andere mehr.

Für unsere schwerstbehinderten Schüler benötigen wir darüber hinaus eine Vielzahl an Materialien, um ihnen Anregungen geben zu können und ein Lernen erst zu ermöglichen. 

Es werden benötigt:

• Lagerungs- und Pflegehilfen
• Technische Hilfsmittel verschiedenster Art
• Spezielle Medien und Geräte

Das Problem:

Überall wird gespart!

Wegen der hohen Kosten für spezielle Hilfsmittel ist es schwierig für unsere Schule, alle Dinge zu beschaffen, die für einen sinnvollen Unterricht notwendig sind. Deshalb haben sich Eltern, Lehrer und Freunde unserer Schule in einem Förderverein zusammengeschlossen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, unsere Schule finanziell zu unterstutzen. Diese Unterstützung kann der Förderverein nur leisten, wenn er immer wieder Hilfe von außen durch spendenwillige Mitmenschen erfahrt.

Ihr persönlicher Beitrag ist sehr wichtig für uns!

Durch Ihre Hilfe und Ihre Spende können Sie dazu beitragen,

• unseren Schülern eine angemessene Lernumwelt zu gestalten
• unseren Schülern einen besseren Start in ihr weiteres Leben zu ermöglichen
• unseren Schülern eine Chance zu geben, die sie als liebenswerte, anerkennungsbedürftige
   und lernfähige Kinder ebenso brauchen, wie jedes nichtbehinderte Kind auch!